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Lebensmittelmythen enttarnt

Wenn es morgens etwas früher hell wird und man auch tagsüber wieder öfter die Sonne sieht, werden die Optimisten unter Ihnen schon daran denken, für den Sommer in Form zu kommen. Der Versuchung, die nächstbeste Modediät mitzumachen, um ganz schnell abzunehmen und sich besser zu fühlen, sollten Sie widerstehen.

Essen Sie gesund und lassen Sie sich nicht von beliebten Mythen über Lebensmittel irritieren, wie den folgenden …

Knöpfen wir uns zunächst einmal die immer beliebteren „Low-Fat“-, „No-Fat“- und Crash-Diäten vor. Zuerst einmal: „Low-Fat“-/„No-Fat“-Diäten funktionieren einfach nicht. Die führende Ernährungswissenschaftlerin Lyndel Costain sagt: „Die Leute denken, sie brauchen eine ‚Low-Fat‘-Diät, um abzunehmen, aber wir sollten ein Drittel unserer Kalorien in Form von Fett aufnehmen.“ Tatsache ist, wir brauchen Fett als Energielieferanten und für die Gewebeheilung, außerdem unterstützt Fett die Aufnahme von Vitaminen durch den Körper. Ungesättigte Fette sind sogar sehr gut für Sie!  Olivenöl, Lachs und Avocados enthalten sehr viele ungesättigte Fette, ziehen Sie also in Betracht, diese Lebensmittel in Ihren Speiseplan aufzunehmen.
Radikaldiäten sind jedoch etwas ganz anderes. Obwohl sie vielleicht am Anfang zu einem Gewichtsverlust führen, verhindern sie ihn langfristig gerade. Dadurch, dass Sie Ihre Kalorienaufnahme drastisch reduzieren, verliert Ihr Körper an Muskelmasse und fettarmem Gewebe. Dadurch wird Ihr Stoffwechsel verlangsamt und so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie wieder zunehmen, wenn Sie die Diät beenden.
Diäten allgemein können in Ihrem täglichen Leben das eine oder andere Dilemma aufwerfen. Manchmal hat man das Gefühl, dass man einfach nichts richtig machen kann. Nehmen Sie zum Beispiel Milch. Vollmilch hat viele Kalorien, enthält aber auch Calcium, was zu einer gesunden Ernährung dazugehört. Wie kann man es hier richtig machen? Ganz einfach: Steigen Sie auf fettarme Milch um. Der Mythos sagt, dass man auf wertvolles Calcium verzichtet, wenn man fettarme Milch nimmt. Das ist aber nicht der Fall. Das in der Milch enthaltene Kalzium befindet sich im wässrigen (nicht im cremigen) Bestandteil; wenn Sie also Magermilch trinken, erhalten Sie trotzdem alle gesundheitlichen Vorteile normaler Milch bei nur einem Bruchteil der Kalorien.
So wichtig es auch ist, bei einer Diät zu wissen, was man vermeiden sollte, besteht der wahre Fokus auf den Nahrungsmitteln, die Sie Ihrem Körper zuführen. Eine bewusste Entscheidung, mehr Obst, Gemüse und Eiweiß zu essen, wird Ihnen dabei helfen, abzunehmen und sich im täglichen Leben gesünder zu fühlen.
Die Veränderung mag anfangs schwierig erscheinen, aber wenn Sie sich die Fakten betrachten, sind die Vorteile deutlich zu sehen. Ein einfaches einzelnes Ei zum Beispiel enthält etwa 10 g gesundes Protein!

Und – verzichten Sie darauf, spät am Abend noch etwas zu essen? Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass man zunimmt, wenn man spät abends isst, weil man nicht aktiv ist, während man schläft. Viele Tests zeigen jedoch, dass es dafür überhaupt keinen Beweis gibt. Studien der Cambridge University belegen, dass der Körper nicht mehr Fett speichert, wenn man vor dem Zubettgehen noch einmal eine große Mahlzeit zu sich nimmt, es sei denn, die betreffende Person hatte in den vergangenen 24 Stunden Mahlzeiten ausgelassen oder die empfohlene Kalorienzufuhr überschritten. Solange Sie also regelmäßig und nicht exzessiv essen, sollte es überhaupt keinen Einfluss auf Ihr Gewicht haben, wenn Sie spätabends essen.

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