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Die große Frage: Tee oder Kaffee?

Sie sind überall – bei Ihnen zu Hause, in Ihrem Fitnessstudio … Und sie scheitern kläglich. Ja, genau: die demütigen Crash-Diätler. Leider gibt es keinen Zauberspruch, mit dem man den Massen Gesundheit und Wohlbefinden schenken könnte. Immer Menschen scheinen diese Crash-Diäten auszuprobieren, um abzunehmen und fitter zu werden, aber die Fakten zeigen, dass sie langfristig einfach nicht funktionieren!

Manchmal ist es einfach zu schwer, den Schalter drastisch umzulegen, insbesondere, wenn man sein ganzes Leben lang undiszipliniert war. Vernünftiger ist es, langsam und schrittweise kleine Änderungen vorzunehmen.

Wenn man beispielsweise bedenkt, dass normale Büroangestellte etwa die Hälfte ihrer wachen Zeit in einer normalen Woche an ihrem Arbeitsplatz verbringen, dann können schon kleine Änderungen dort einen riesigen Unterschied für ihr Wohlbefinden ausmachen.

Das geht schon los mit wesentlichen – häufig übersehenen – Punkten wie dem Zucker- und Koffeinkonsum. Wie bei allen anderen Dingen auch hängt Ihre Gesundheit von den Entscheidungen ab, die Sie treffen. Sind Sie Tee- oder Kaffeetrinker?

Wenn man nach den weltweiten Umsätzen geht, dann ist Tee eindeutig das beliebtere Getränk. 

Aber welches Getränk enthält mehr Koffein? Jeder weiß, dass zu viel Koffein schlecht ist, aber welches Heißgetränk enthält mehr? Tee oder Kaffee?

Die Antwort mag Sie nicht überraschen, aber wie groß die Differenz zwischen den beiden Getränken ist, alarmiert dann doch. Im Schnitt enthält eine Tasse aufgebrühten Kaffees dreimal so viel Koffein wie eine Tasse schwarzer Tee. Über eine Tasse Java-Kaffee würden Sie nicht zweimal nachdenken, aber ganz sicher würden Sie keine drei Tassen Tee als Ersatz trinken.

Tee und Kaffee haben jeweils Vor- und Nachteile, es gibt also nur wenige Kriterien, wenn es darum geht zu entscheiden, was gesünder ist.

Studien zeigen allerdings, dass Menschen, die etwa 4 Tassen schwarzen Tee am Tag trinken, einen niedrigeren Cortisol-Spiegel (Stresshormon) haben. Tee enthält jedoch auch den Gerbstoff Tannin, der im Körper Eisen entgegenwirkt, das wiederum Anämie vorbeugt.

Bei Kaffee geht man andererseits davon aus, dass er gegen Diabetes Typ 2 vorbeugt und die Wirksamkeit von Schmerzmitteln steigert. Studien zeigen jedoch, dass Kaffee auch den Blutfluss zum Herzen bremst.  Und dann ist da noch die Sache mit dem Zucker. Die Menschen haben sowieso schon Probleme, die empfohlenen Grenzen bei ihrem Zuckerkonsum einzuhalten, dennoch trinken 65 % der Amerikaner ihren Tee bzw. Kaffee mit Zucker. Wenn eine durchschnittliche Person ihren Kaffee mit zwei Stück Zucker trinkt und davon fünf Tassen am Tag, macht das zusätzliche 70 Stück Zucker pro Woche. Das sind etwa 280 zusätzliche Stück Zucker pro Monat und erschreckende 3.360 pro Jahr! Denken Sie auch einmal an Ihre armen Zähne und überlegen Sie, den Zucker wegzulassen.

Noch besser – warum unternehmen Sie nicht einmal einen Versuch, das Koffein ganz zu umgehen, indem Sie stattdessen einfach mehr Wasser trinken?

Tee, Wasser oder Kaffee. Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Aber versuchen Sie, mehr H2O zu sich zu nehmen!

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