FAKTEN ODER MYTHEN: Schlaf

1. Schlafmangel kann sich auf Ihr Gewicht auswirken

Fakt! Unser Schlaf scheint eine Reihe von Faktoren zu beeinflussen, die sich auf unser Gewicht auswirken können. Jüngste Studien haben ergeben, dass unausgeschlafene Personen – die in der Regel weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen – erhöhten Appetit hatten und zunahmen.2,3 Weniger Schlaf bietet außerdem mehr Gelegenheit zu essen, und es hat sich gezeigt, dass zu wenig Schlaf die Insulin-Nutzung des Körpers beeinträchtigt, was zu Diabetes führen kann.

 

2. Je älter man wird, desto weniger Schlaf benötigt man

Mythos! Unser Schlafmuster ändert sich zwar mit zunehmendem Alter, aber unser Schlafbedürfnis bleibt in der Regel unverändert. Ältere Menschen wachen nachts öfter auf und schlafen deshalb in der Nacht möglicherweise weniger, aber sie brauchen genau so viel Schlaf wie jüngere Menschen. Das kann bedeuten, dass ältere Menschen tagsüber mehr schlafen: Geplante Schlafpausen können eine gute Strategie sein, um ausreichend Schlaf zu bekommen.

 

3. Schlaflosigkeit kann ein Symptom von Depressionen sein

Fakt! Schlaflosigkeit oder frühes Aufwachen am Morgen können auf eine Depression hindeuten.6 Wenn Sie seit mehreren Wochen nicht mehr richtig schlafen können, sollten Sie vielleicht mit Ihrem Arzt über die möglichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

 

4. Man träumt nicht jede Nacht

Mythos! Wir erinnern uns zwar nicht immer an unsere Träume, aber es ist weithin anerkannt, dass wir jede Nacht träumen. Wir träumen vor allem während des REM-Schlafs (engl. für Rapid Eye Movement), aber man geht davon aus, dass wir auch in anderen Nachtabschnitten träumen.

 

5. Unser Gehirn ist während des Schlafes inaktiv.

Mythos! Unser Gehirn ist in der Schlafphase sehr aktiv und steuert Körperfunktionen wie unsere Atmung, unsere Herzfrequenz und unsere Hormonproduktion. Ganz zu schweigen von der Konsolidierung der Erinnerungen und Fähigkeiten, die wir während des Tages erworben haben.

 

6. Eine Stunde Schlaf vor Mitternacht ist besser als zwei Stunden danach

Mythos An diesem alten Sprichwort scheint nichts Wahres zu sein. Es ist äußerst wichtig, genug Schlaf zu bekommen, und für die meisten Menschen bedeutet dies sieben oder acht Stunden Schlaf pro Nacht.6 Wenn man morgens früh aufstehen muss, muss man wahrscheinlich vor Mitternacht ins Bett gehen, und vielleicht rührt der Mythos daher. Die innere Uhr mancher Menschen ist jedoch auf bestimmte Schlafzeiten „programmiert“ und wenn diese sich nur um eine Stunde ändern, kann dies das Wohlbefinden dieser Menschen beeinträchtigen.

 

Dieser Artikel erschien in der Frühlingsausgabe unseres Cigna Global Kundenmagazins Your Health Matters 2016

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